Theater

Die Theater-AG am BG sagt: Vorhang auf!

Wer träumt nicht ab und zu von einer Karriere als Schauspieler? Einmal Romeo oder Julia spielen, einmal anders sein, sich neu schaffen, andere schaffen.

Wer träumt nicht vom Applaus an der Bühnenkante, nachdem man das Lampenfieber durchgestanden hat? Mal ehrlich!

Theater in der Schule hat seinen festen Platz. Dies hat vielerlei Gründe: Nicht nur kann Theaterspielen in Schule und Ausbildung auf eine jahrtausende alte (!) Tradition zurückgreifen, die pädagogische und kulturelle Bedeutung des Schultheaters ist mittlerweile hinreichend legitimiert. Hier seien noch drei entscheidende Aspekte in Erinnerung gerufen.

 

Theater stärkt!

Der Körper ist genauso beteiligt wie der Geist. Theater als Unterrichtsform entspricht somit den Erkenntnissen heutiger Lern- und Hirnforschung. So wird der Spielende zum Akteur im Unterricht! Diese zwingende Notwendigkeit führt zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins und zu mehr Selbstsicherheit. Die Konfrontation mit Problemen und verschiedenen Lösungen auf der Bühne erleichtert zudem den Umgang damit im wahren Leben.

 

Theater fördert Lernen!

Der spielerische Umgang mit Texten, mit Sprache, mit Gegenständen, mit Raum und Zeit ermöglicht einen unmittelbaren und damit klaren Zugang zum Lernstoff. Texte werden fühlbar, erlebbar gemacht und so leichter verständlich. Die Kreativität und die Erziehung zu ästhetischem Denken und Fühlen werden gefördert.

 

Wahlfach Literatur und Theater

So hat nun auch das zweistündige Wahlfach Literatur und Theater Schule gemacht. Zwei Jahre lang erproben sich die Teilnehmer/innen nicht nur im Schauspiel, sondern auch in der Regie. Die Schüler erlernen Regietechniken und ästhetische Gestaltungsmittel, die Theater zu einem Erlebnis machen. Und dazu kann man nun noch in diesem Fach das Abitur ablegen!

 

Theater macht einfach Spaß!

Die Theater-AG am BG schaut auf eine langjährige Tradition zurück. So hat die AG sich in Komödien und auch Tragödien geübt. Nach Goldonis „Mirandolina“ folgte Nestroys „Haus der Temperamente“, anschließend arbeitete die AG an Shakespeares „Was ihr wollt“ und Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“. Es folgte „Romeo und Julia“. 2013 brachte die AG eine ganz eigene Fassung von Schillers Räubern auf die Bretter.

Andrea Kalenberg